Traumasensible Arbeit / Holz verbrennen
Ort
Institut für ProzessarbeitSchöntalstrasse 21, 1. Stock
8004 Zürich
Leitung
Marianne Sinner, Stephan MüllerTraumasensible Arbeit / Holz verbrennen
mit Marianne Sinner, Stephan Müller
Ein Seminar, das sich auch angehende und praktizierende Psychotherapeut:innen und an weitere therapeutisch oder beratend Arbeitende richtet.
Um mit Menschen arbeiten zu können, die im Verlauf ihres Lebens traumatisiert wurden, muss die Therapeut:in oder Berater:in traumasensibel werden, das heisst: sich mit eigenen überwältigenden Erfahrungen auseinandergesetzt haben. Dazu gehören persönlich erlebte Ausgrenzung, Grenzüberschreitungen, physische und/oder psychische Gewalt aber auch kollektiv erlebte Beschämung, Unterdrückung oder Verfolgung in der Familiengeschichte oder Kultur.
Wenn Verletzungen, Angst, Schock, Trauer und Ohnmachtsgefühle nicht beachtet und gewandelt werden, prägen sie uns unbewusst und steuern unsere Wahrnehmung und unsere Reaktionen in der Gegenwart. Sie „triggern“ frühere Verletzungen und können bewirken, dass sich dieselben Verletzungen im Alltags- sowie therapeutischen Beziehungs-Kontext wiederholen. „Das eigene Holz verbrennen“ ist eine Metapher für eben diese Arbeit an den eigenen erschütternden persönlichen und/oder generationenübergreifenden Themen.
Format
Theoretische Einführungen und praktische Übungen führen ins Thema ein damit die Teilnehmenden ihr eigenes „Holz“ anpirschen, ihre Wahrnehmung entfalten und einen persönlichen Wandlungsprozess initiieren können. Zugang dazu finden wir an diesem Seminar vor allem über Biografie-Arbeit, Zugang zu eigenen Triggern über Arbeit an inneren Anteilen.
Inhalte
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Theoretische Einführung eines neuro-biologischen Trauma-sensiblen Ansatzes und Verortung in der Prozessarbeit
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Praktische Übungen:
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Arbeit an eigenen Trigger-Situationen
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Biographie-Arbeit
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Erstellen einer Teile-Landkarte um sich einer vertieften Grenzarbeit zu nähern
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Umgang mit Generationen-übergreifenden Themen
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Frühe Traumatisierungen und Bindungs-Defizite
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Diverse Meditationen und innere Arbeit
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Fall-Supervision der eigenen Arbeit
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Integration der Erfahrung
Nach dem Seminar
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Haben Sie eine Palette von Zugängen zur Verfügung, die Sie befähigen, traumasensibel zu arbeiten.
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Sie lernen, wann vertiefte Grenzarbeit angesagt ist, und wie sie diese gestalten können.
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Sie gewinnen Akzeptanz und Mitgefühl für Klient:innen und sich selbst, weil Sie verstehen, wie frühe Verletzungen ihre eigenen Reaktionen geprägt haben und diese sich auch in Ihren Klient:innen manifestieren können.
Daten / Zeiten
Freitag, 21.06.2024, 18.00 - 21.00 Uhr
Samstag, 22.06.2024, 10.00 - 17.30 Uhr
Sonntag, 23.06.2024, 10.00 - 17.00 Uhr
Kosten
IPA-Studierende CHF 500.00 (je nach Weiterbildungvertrag in den Seminarkosten inkludiert)
IPA-Vereinsmitglieder CHF 500.00
Externe Teilnehmende CHF 550.00
Seminarleitung
www.raum-prozessarbeit.ch
Stephan Müller, Diplom in Prozessorientierter Psychologie, Dipl. Berater HFP / SGfB
Marianne Sinner, Diplom in Prozessorientierter Psychologie, Dipl. Kunsttherapeutin HFP / GPK, Dipl. Beraterin HFP / SGfB
Ort
Institut für ProzessarbeitSchöntalstrasse 21, 1. Stock
8004 Zürich
Der Hauseingang Schöntalstrasse 21 befindet sich linkerhand der Liegenschaft Schöntalstrasse 19 im hinteren Hofbereich.
Anreise
Mit dem Routenplaner erhalten Sie ein gute WegbeschreibungTram 9 oder 14 (ab HB Richtung Triemli) bis Haltestelle Zürich Werd oder
S2, S24, S8 bis Bahnhof Wiedikon.
Parking-Möglichkeiten
- Parkhaus Stauffachertor, Werdstrasse 4, 8004 Zürich (ca. 7 Min. zu Fuss bis zur Schöntalstrasse)- City Parking, Gessnerallee 14, 8001 Zürich (ca. 12 Min. zu Fuss bis zur Schöntalstrasse)

