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DESCRIPTION:Samstag\, 15. August 2020 / 10:00 - 13:00 Uhr\nTrauma: Einführu
 ng ins Thema. Ressourcen und Resilienz – Überblick über Trauma-Forschung\n
 \nLeitung: Marianne Sinner und Stephan Müller\n\nAls Einstieg zur Woche we
 rfen wir einen übergreifenden Blick auf die Trauma-Forschung und speziell 
 aufs Thema Resilienz. Wir wollen theoretisch und in praktischen Übungen er
 fahrbar machen\, welche wichtige Rolle der Zugang zu den eigenen Ressource
 n und Meta-Fähigkeiten spielt. Unabhängig von der Methode\, die wir in der
  Arbeit mit traumatisierten Menschen anwenden\, scheinen die Gefühle und H
 altungen\, die wir im Zusammenhang mit schwierigen Erfahrungen haben\, uns
 ere eigene Resilienz (Widerstandskraft) und die unserer Klient*innen stark
  zu beeinflussen. Nicht nur Fähigkeiten und Techniken sind also entscheide
 nd für die Verarbeitung von Traumata\, sondern in erster Linie die Gefühle
 \, die mit den Techniken verbunden sind. Amy Mindell nennt diese ‚Metafähi
 gkeiten’.\n\n \n\nSamstag\, 15. August 2020 / 15:00 - 18:00 Uhr\nTrauma\, 
 Dissoziation und Bindung \nArbeit mit abgespaltenen Teilen aus Trauma-bewu
 sster Perspektive\n\nLeitung: Lane Arye\n\n \n\nLane wird einen neurobiolo
 gisch basierten Ansatz von Trauma\, Dissoziation und Bindung einführen und
  praktische Werkzeuge vorstellen\, die sich wunderbar mit einem Prozessori
 entierten Verständnis verbinden lassen. Auf der Grundlage der Gehirnforsch
 ung wird aufgezeigt\, wie Teile von uns während eines Traumas abgespalten 
 werden und wie der Körper traumatische Erfahrungen speichert (was vergleic
 hbar ist mit C.G. Jungs Idee der autonomen Teilpersönlichkeiten). Lane wir
 d eine neue Sichtweise des Verständnisses der Prozess-Struktur von Trauma-
 Reaktionen vorschlagen und in einer Demonstration mit Teilnehmenden und in
  innerer Arbeit eine sanfte und sehr hilfreiche Intervention vorstellen.\n
 \n \n\nSonntag\, 16. August 2020 / 10:00 - 13:00 & 15:00 - 18:00 Uhr\nDen 
 Tiger zähmen / Arbeit mit Trigger-Situationen\n\nLeitung: Marianne Sinner 
 und Stephan Müller\n\n \n\nWir greifen Lane‘s Verständnis der Arbeit mit a
 bgespaltenen Teilen und der entstandenen inneren Diversität aus prozessori
 entierter Sicht vom Vortag auf und widmen uns der praktischen Anwendung. V
 ertiefende Übungen wechseln ab mit theoretischen Inputs. Konkrete Anleitun
 gen\, die diesen Ansatz erfahrbar machen\, dienen dazu\, unsere eigenen Tr
 igger-Situationen zu erkennen und zu befrieden\, um auf nachhaltige Art mi
 t Klient*innen aus dieser Perspektive arbeiten können. Zentral dabei ist d
 ie Entwicklung von Mitgefühl und Zeugenschaft.\n\n \n\nMontag\, 17. August
  2020 / 10:00 - 13:00 & 15:00 - 18:00 Uhr\nDie innere Kritikerrolle befrie
 den\n\nLeitung: Kate Jobe und Joe Goodbread\n\n \n\nWir alle kommen manchm
 al in die unangenehme Lage\, uns kritisiert zu fühlen. Im besten Fall erhä
 lt man auf diese Weise Feedback. Im Allgemeinen können wir der Kritik zust
 immen oder sie ablehnen. Aber wenn verletzende Kritik aus einer Botschaft\
 , die wir früher erhalten haben verinnerlicht wird\, entsteht innere Kriti
 k. Es ist schwer\, sich gegen diese Art von Kritik zu verteidigen. Sie rau
 bt uns die Fähigkeit\, uns selbst zu schätzen und zu finden\, was 'wahr' i
 st oder was eine Wiederholung von ungerechten Botschaften ist. An diesem T
 ag werden wir erforschen\, wie Gerechtigkeit und Fairness uns helfen könne
 n\, uns gegen innere Kritik zu verteidigen.\n\n \n\nDienstag\, 18. August 
 2020 / 10:00 - 13:00 & 15:00 - 18:00 Uhr\nAbgefahren! Suchttendenzen als S
 elbstheilungsversuche\n\n\nLeitung: Ivan Verny\n\n \n\nWir alle haben Such
 ttendenzen - manche sind gesünder und primärer – andere (selbst-zerstöreri
 scher und sekundärer\, doch alle sind Bemühungen\, die eigene Befindlichke
 it zu ändern.\n\nWir werden die Rolle der Süchte und Suchttendenzen\, als 
 Versuch\, erschütternde Lebensereignisse zu verarbeiten\, erforschen. Dabe
 i widmen wir uns sowohl der Erhaltung der Alltagsidentität\, als auch den 
 Einladungen ans Unbekannte/Abwägige/Abenteuerliche/schlicht weniger Gewöhn
 liche und suchen v.a. nach Ressourcen und Sinn in den Süchten und Suchtten
 denzen.\n\n \n\nMittwoch\, 19. August 2020 / 10:00 - 13:00 & 15:00 - 18:00
  Uhr\nBindung und Kernthema\n\nLeitung: Reiner Heidelberg\n\n \n\nViele He
 lfer*innen leben mit Verletzungen ihrer Bindungsbedürfnisse und arbeiten m
 it Menschen\, die bindungstraumatisiert sind. Frühe Bindungserfahrungen tr
 agen wesentlich zur Ausbildung eines Kernthemas bei\, das uns ein Leben la
 ng begleitet. In der Konfrontation damit liegt eine grosse Entwicklungscha
 nce und das Versprechen von mehr Selbstliebe. Wir beschäftigen uns damit\,
  wie wir unsere eigenen Bindungsmuster und damit Beziehungsmuster klarer e
 inschätzen können. Kaum jemand hatte in der frühen Kindheit perfekte Elter
 n und perfekte Lebensumstände. Wie kann also aus einer Mangelerfahrung ein
  vertiefter Zugang zu uns selbst entstehen? Wenn wir uns in der Hinsicht n
 och besser kennen\, wird ein neues Licht auf Schwierigkeiten und Chancen i
 n der helfenden Beziehung geworfen.\n\n \n\nDonnerstag\, 20. August 2020 /
  10:00 - 13:00 & 15:00 - 18:00 Uhr\nTransgenerative Traumata\n\n\nLeitung:
  Tanja Hetzer und Marianne Verny\n\n \nWie können wir heilen\, wovon wir o
 ft kaum etwas wissen? Die erschütternden\, mehrheitlich nicht verarbeitete
 n Erfahrungen unserer Eltern und Grosseltern setzen sich oft fort im Träum
 en der Kinder und Enkel – in uns – und drücken sich aus in seelischen und 
 körperlichen Symptomen\, in nächtlichen Träumen und alltäglichen Empfindli
 chkeiten\, die wir nicht verstehen können. Sie zeigen sich auch in Entsche
 idungen und Handlungen\, ja in ganzen Lebensentwürfen\, die uns selbst übe
 rraschen und mit denen wir nicht immer vollends identifiziert sind.\n\nFam
 ilien geben Unverarbeitetes\, meist stark tabuisiert weiter\, Schmerzliche
 s\, was im engen Familienverbund entstanden ist. Familien sind aber auch i
 n ein historisches Weltgeschehen eingebunden: Krieg\, Genozid und ökonomis
 che Katastrophen schreiben sich ins Familiengedächtnis ein und entfalten i
 hre Wirkung noch über die 3. und 4. Generation hinaus.\n\nIn diesem 1-tägi
 gen Workshop zeigen wir Wege auf\, wie wir jenseits eines oft kaum bekannt
 en Narratives mit den Symptomen unseres transgenerationellen Träumens proz
 essorientiert forschen und arbeiten können\, um verbundener und gleichzeit
 ig freier mit der Kraft dieses uns träumenden Feldes leben zu können.\n \n
 \nFreitag\, 21. August 2020\n10:00 – 13:00 Uhr Filmvorführung\n14:00 – 15:
 00 Uhr Nachgespräch und Austausch gemeinschaftlich\, entspannten Rahmen\n
 \nLeitung: Tanja Hetzer (hat an diesem Filmprojekt beratend mitgearbeitet.
 )\n\n \n\nTanja Hetzer präsentiert den Film „Nachlass“ (von Christoph Hübn
 er und Gabriele Voss . https://www.fbw-filmbewertung.com/film/nachlass). E
 s geht um das familiäre Erbe der deutschen Kriegsgeneration.\n\nIm Anschlu
 ss werden wir uns im gemeinschaftlich\, entspannten Rahmen über den Film a
 ustauschen. \n\nDieser Anlass wird den Teilnehmenden des Wochenpakets\, de
 n Vereinsmitglieder und den Studierenden vom IPA offeriert.\n
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SUMMARY:SI Wochenpaket (CHF 990.00)
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